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Die neue Hauptstadt der Milliardäre

Eine chinesische Metropole hat New York vom Thron gestoßen.

Frederic Spohr Von Frederic Spohr
26. Februar 2016, China

fredLiebe 8MRD-Leser, während die chinesische Wirtschaft regelmäßig Investoren schockt, geht es den Superreichen des Landes weiterhin blendend. Peking ist jetzt die neue Hauptstadt der Milliardäre. Einem Bericht des Marktfoschungsunternehmens Hurun zufolge leben in der chinesischen Hauptstadt mittlerweile 100 Superreiche, in New York sind es nur 95.  Allein dieses Jahr hat die Stadt mehr als 30 Milliardäre hinzugewonnen.

Alle chinesischen Milliardäre zusammen besitzen laut Hurun ein Vermögen von rund 1,4 Billionen US-Dollar, was in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Australien entspricht.  Die Superreichen könnten damit die Armut des Landes auf einen Schlag für mindestens 15 Jahre beenden – wenn sie nur die Hälfte ihres Vermögens spenden würden.

Für Tipps über Wege zum Reichtum, und wie man ihn wieder ausgibt, sind wir bei 8MRD.com immer offen. Auch sonst freuen wir uns über Post: Schreiben Sie mir Ihre Tipps, Anregungen oder Anekdoten aus aller Welt an: fredericspohr@8mrd.com.

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Uber steigt auf das Motorrad um: Seit dieser Woche kann man in Bangkok erstmals auch Motorrad-Taxis per Uber bestellen. Sollte das Pilot-Projekt erfolgreich sein,  will das Unternehmen den Service auf andere Megacities in Schwellenländern ausweiten. Roller kommen in den verstopfen Straßen deutlich schneller voran. Dass das Konzept funktioniert, hat Go-Jek in Indonesien gezeigt: Für das Unternehmen fahren bereits mehr als 200.000 Fahrer.

Indien hat sein erstes selbst entwickeltes Atom-Uboot: Alle Tests seien erfolgreich abgeschlossen worden, berichtet die Economic Times. Jetzt muss nur noch die Wasserversorgung der Hauptstadt wiederhergestellt werden und der Weltmachtstatus ist garantiert. Bis alles wieder funktioniert, kann es aber noch rund zwei Wochen dauern. Vorausgesetzt die Jats, die als benachteiligte Kaste anerkannt werden und von Quoten profitieren wollen, protestieren nicht wieder gewaltsam.

Einer der größten Sportler unserer Zeit startet politischen Kreuzzug: Der philippinische Boxer Manny Pacquiao teilt kräftig aus, hat aber auch schon ein paar Schläge auf den Kopf bekommen. Nachdem er jüngst Homosexualität mit Türen verglich, treibt er seine politische Karriere mit extrem konservativen Positionen weiter voran. Im Mai kandidiert er für den Senat. Sein Trainer sieht in ihm bereits den nächsten Präsidenten des Landes.

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Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Viele Grüße aus Bangkok

Frederic Spohr

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